Der Sortengarten

Der Sortengarten

Im Herzen der Bamberger Gärtnerstadt, auf einer der einzigartigen, rekultivierten innerstädtischen Gärtnerflächen befindet sich der Bamberger Sortengarten. Seit 2012 werden hier auf liebevoll bepflanzten Beeten rund 30 verschiedene Nutzpflanzenarten aus Bamberg und der Umgebung angebaut. Darunter befinden sich seltene und vom Aussterben bedrohte Bamberger Lokalsorten wie die Bamberger birnförmige Zwiebel oder das Bamberger Hörnla. Durch das Wachsen der Pflanzen im Gartenjahr, werden für Besucherinnen und Besucher verschiedene Stadien der Vermehrung dieser Nutzpflanzen sichtbar.

Der Bamberger Sortengarten wurde 2012 im Rahmen der Landesgartenschau als Schau- und Erhaltungsgarten ins Leben gerufen. Daran beteiligt waren zahlreiche ehrenamtliche Helfer, Schülerinnen und Schüler sowie Bamberger Gärtnerinnen und Gärtner. Seit Juli 2013 ist der Bamberger Sortengarten ein gemeinnütziger Verein.

Während der Gartensaison bewirtschaften und pflegen die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins den Schaugarten. Mindestens einmal die Woche treffen sie sich zur saisonalen Gartenarbeit: sie kultivieren seltene Lokalsorten, gießen, jäten Unkraut und gewinnen schließlich im Herbst das wertvolle Saatgut für die kommende Saison. Unterstützt werden sie dabei durch das fachkundige Wissen Bamberger Gärtnerinnen und Gärtner.

Über das Gärtner- und Häckermuseum (Mittelstr. 34) ist der Bamberger Sortengarten auch für interessierte Besucherinnen und Besucher zugänglich. Dort kann während der Saison eine Auswahl der im Bamberger Sortengarten geernteten Samen erworben werden. In den Sommermonaten können interessierte Gartenfreunde auch an öffentlichen Führungen durch den Sortengarten teilnehmen und ihr Wissen über das reiche immaterielle Erbe der Bamberger Gärtner vertiefen.

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